Stoppt das Windvorranggebiet R49 – bevor wir die Kontrolle verlieren!
Mit der Ausweisung des Windvorranggebiets R49 im Regionalplan Regensburg Region 11 verliert unsere Gemeinde die Planungshoheit über das eigene Gebiet. Das bedeutet: Die reformierte 10H-Regelung fällt weg – die Gemeinde kann nicht mehr bestimmen, wie viele Windräder gebaut werden, wie hoch sie sind oder wo genau sie stehen.
Projektierer können dann praktisch beliebig viele und beliebig hohe Windanlagen errichten – ohne dass die Gemeinde noch ein Mitspracherecht hat. Das ist wie eine Enteignung unserer demokratischen Selbstbestimmung.
Windvorranggebiet R49 im Regionalplan Regensburg Region 11
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Zur WhatsApp-Gruppe beitretenSeit unserer Gründung haben wir bereits viel bewegt. Hier ist unser Weg:
R49 ist jetzt offiziell als Windvorranggebiet ausgewiesen. Das bedeutet: Es werden keine Planungen mehr veröffentlicht. Wir betroffenen Anwohner müssen selbst aktiv den Planungsstand beim Landratsamt erfragen, damit wir rechtzeitig Einwände, Gegengutachten,... zu den geplanten Anlagen einbringen können. Unsere einzige Möglichkeit ist jetzt noch im Rahmen des immisionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens Einwände gegen die geplanten Anlagen zu erheben. Je früher wir von den geplanten Anlagen erfahren, desto besser können wir reagieren.
Wir empfehlen jedem einmal pro Woche den Planungsstand beim Landratsamt zu erfragen. Zuständige Stelle ist immissionsschutz@landratsamt-regensburg.de.
E-Mail-Vorlage öffnen: Antrag nach BayUIG (wöchentliche Abfrage R49) Emailvorlage als PDF herunterladenWie die anwaltliche Stellungnahme (vom 16.01.2026) von Hr. Dr. Faller, dem Fachanwalt für Verwaltungsrecht, ganz klar zeigt, liegt hier ein massiver Planungsfehler vor. Herr Dr. Faller führt in dem Schreiben sein eigenes Urteil vom VGH Mannheim an. In der dortigen Planung führte der identische Fehler dazu, dass die Teilfortschreibung des dortigen Regionalplans vor Gericht aufgehoben wurde. Wir gehen inzwischen davon aus, dass die deutlich zu niedrigen Höhen absichtlich verwendet wurden, um die Flächenziele von 1,1% (bis 2027) bzw. 1,8% (bis 2032) zu erreichen. Das würde auch erklären, wieso entgegen jeder Logik, gesetzlicher Vorgaben und Einwände bereits jetzt das 1,8%-Ziel überausgewiesen wurde. Je später die Teilfortschreibung stattfindet, desto höher die Referenzanlagen, durch das Fortschreiten der technischen Entwicklung.
Wir als Privatpersonen können leider nicht klagen, der Markt Laaber hat nicht an den beiden Beteiligungsverfahren teilgenommen, was die Klage deutlich erschwert. Wir suchen nach Kommunen, die am Beteiligungsverfahren teilgenommen haben und sich einer Klage anschließen. Wir arbeiten an einer Lösung.
Am 01.02.2026 ist die Teilfortschreibung des Regionalplans Regensburg Region 11 mit unserem Gebiet R49 in Kraft getreten. R49 ist damit offiziell als Windvorranggebiet ausgewiesen. Aus der ersten anwaltlichen Stellungnahme von Hr. Dr. Faller (vom 16.01.2026) geht ganz klar hervor, dass die Regionalplanung fehlerhaft ist, weil zum einen unterschiedliche und zum anderen deutlich zu niedrige Anlagenhöhen bei der Planung für die Referenzanlagen verwendet wurden. Alle Prüfungen bezogen sich damit auf falsche und deutlich zu niedrige Anlagenhöhen.
Zur Kundgebung am 22.01.2026 war ein Team von TVA vor Ort. Leider durfte TVA bei dem Termin mit Landrätin Schweiger am 23.01.2026 nicht teilnehmen. Deshalb fanden weitere Dreharbeiten am 23.01.2026 vor Ort in Laaber statt. Der Beitrag wird am Mittwoch, den 28.01.2026 ausgestrahlt. Anschließend ist der Beitrag auch in der Mediathek verfügbar.
Anschreiben an Landrätin Schweiger mit Bitte um Stellungnahme und Unterstützung. Am 23.01.26 von 10:00 bis 11:15 Uhr fand ein kurzfristiges Treffen der Vertreter der BI und Landrätin Schweiger statt. Der Austausch war konstruktiv.
Anschreiben Landrätin Schweiger (PDF) Anhang Faktencheck Berechnung (PDF)Die Übergabe der anwaltichen Stellungnahme an die Regierung der Oberpfalz durch den Markt Laaber (Bürgermeister Schmid, Marktrat) und eine begleitende Demonstration fand am 22.1.2026 statt. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur 6 Tagen versammelten sich über 250 Teilnehmer vor dem Regierungsgebäude in Regensburg, um gegen die Ausweisung des Windvorranggebiets R49 zu protestieren. Die Kundgebung war ein voller Erfolg und ein klares Zeichen an alle Verantwortlichen!
Wir stehen inzwischen im direkten, engen Austausch mit der Sendungsplanerin von "quer" (BR). Die Redaktion hat die Brisanz unseres Falls erkannt und eine offizielle Presseanfrage an das Landratsamt Regensburg gestellt. Wir lassen niemanden im Stillen Fakten schaffen.
Der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer besuchte uns vor Ort und zeigte Unterstützung für unsere Anliegen. Er hat den Ernst der Lage verstanden und uns zugesagt, persönlich eine Nachricht zu unserem Anliegen dem Planungsverband zu schreiben, um R49 zu verhindern. MdB Aumer hat Wort gehalten, anbei das Schreiben an den Planungsverband.
Schreiben von MdB Peter Aumer an den Planungsverband herunterladen (PDF)Leserbrief in der Mittelbayerischen Zeitung (MZ)
Leserbrief MZ herunterladen (PDF)Wir sind der Überzeugung, dass es sich bei der Ausweisung des Windvorranggebiets R49 um einen Planungsfehler handelt. Wir warten seit Dezember 2025 auf einen Termin mit Christoph Hüttl (Regionsbeauftragter Planungsverband für unser Gebiet).
Sichtbare Banner und Plakate in der Gemeinde Laaber informieren die Betroffenen über die Gefahren des Windvorranggebiets und der geplanten Windräder und mobilisieren Unterstützung gegen das Projekt.
Bauzaunbanner herunterladen (PDF)
Plakat herunterladen (PDF)
Nach intensiver Überzeugungsarbeit hat sich der Markt Laaber entschieden, einen Fachanwalt zu mandatieren. Die anwaltliche Stellungnahme wird vorbereitet und ist ein wichtiger Schritt für eine mögliche Klage.
Email für Markträte herunterladen (PDF)Zweiter Austausch und Informationsabend im Gasthaus Posthalter Hohenschambach.
Nachdem Christoph Hüttl (Regionsbeauftragter Planungsverband) unsere Anfrage auf Herausgabe der Umweltunterlagen zur rechtlichen Prüfung zunächst ablehnte, lenkte er nach einer formellen Anfrage ein und korrigierte seinen Fehler.
Emailverlauf herunterladen (PDF)Nachdem wir das Problem analysiert und eine Strategie entwickelt haben, fand ein kurzfristiges Treffen mit Bürgermeister Schmid statt. Wir konnten ihn überzeugen und für unser Anliegen gewinnen.
Gesprächsunterlage für Bürgermeister Schmid herunterladen (PDF)Anschreiben an Landräte Gailler (Vorsitzender), Neumeyer (stellv. Vorsitzender), Löffler (stellv. Vorsitzender) und OB Maltz-Schwarzfischer mit Bitte um Stellungnahme und Unterstützung. Status: Keine Antwort
Anschreiben Landrat Gailler (PDF) Anschreiben Landrat Neumeyer (PDF) Anschreiben Landrat Löffler (PDF) Anschreiben OB Maltz-Schwarzfischer (PDF) Anhang Faktencheck Berechnung (PDF)Erster Austausch und Informationsabend im Gasthaus Vieracker Großetzenberg.
Gründung der BI "Gegenwind Laaber" und erster Appell an den Planungsverband Regensburg Region 11.
Appell an Planungsverband herunterladen (PDF) Antwort Seite 1 Planungsverband herunterladen (PDF) Antwort Seite 2 Planungsverband herunterladen (PDF)Wir machen weiter – unterstützt uns!
Wir erarbeiten gerade eine rechtssichere umfassende Dokumentation zu Vermögenswerten, Historie und Firmenstruktur von Wind18 und den einzelnen Beteiligten. Nächste Woche werden wir diese hier veröffentlichen.
Informiert euch genau, bevor ihr unterschreibt. Nehmt bei Bedarf rechtliche Beratung in Anspruch und prüft die Firmenstruktur und Hintergründe des Projektierers!!!
Wir brauchen eure Unterstützung! Jede Stimme zählt. Kontaktiert uns, wenn ihr mitmachen, Informationen erhalten oder euch engagieren möchtet.
E-Mail:
hi@gegenwind-laaber.de